| Abstract: |
Die Time-to-Market für Softwareprojekte wird stetig kürzer, wodurch auch die Anforderungen ans Testen steigen. Eine effiziente Testpriorisierung soll unter diesen Bedingungen eine hohe Qualität der Lieferprodukte garantieren. Dabei gilt der Grundsatz: Je höher das Risiko einer Komponente, desto intensiver das Testen. Die konsistente Risikoerfassung, -beurteilung und -kommunikation ist jedoch sehr aufwändig. Hier ist automatische und quantitative Erhebung ge-fragt, wozu nun entsprechende Instrumente entwickelt wurden: Der Talk stellt einen innovativen Ansatz vor, der aufzeigt, wie sich für einzelne Komponenten ein technisches Risiko automatisch von der Source-Code-Komplexität ableiten lässt. Mit einer geschickten Visualisierung lassen sich die Risiken eingängiger kommunizieren. Sie dient zudem als Instrument bei der Testfallspezifikation. Vergleicht man diese Risiko-Metriken mit der erreichten Testabdeckung, er-laubt dies eine Aussage über die Effektivität der einzelnen Tests. Basierend darauf können durch Kombination von manuellem und automatischem Testen Synergien erzeugt werden. Das berechnete technische Risiko kann manuell übersteuert und Risiken damit bewusst, z. B. aus Business-Sicht, neu bewertet resp. akzeptiert werden. Darüber hinaus erlaubt dies das Setzen von Schwer-punkten im Testprozess. Ein Erfahrungsbericht konkretisiert die Einführung von risikobasiertem Testen und verdeutlicht die daraus gezogenen Lehren |