| Title | Mit Testaspekten früh, intelligent und redundanzfrei testen |
| Language: | Deutsch |
| Target Group: | Test Engineers, Test Managers, Project Managers, Technical Focus |
| Presenter: | Melanie Späth & Michael Mlynarski, Capgemini sd&m |
| Abstract: | Ob intelligent getestet wird, zeigt sich insbesondere im Testdesign. Obwohl es in der Literatur nicht an Testspezifikationsmethoden mangelt, kommen in konkreten Testprojekten nur selten strukturierte Ansätze zum Einsatz. Zum Teil lassen sich die Methoden auf die Fachlichkeit aufgrund von Restriktionen nicht anwenden. Noch häufiger würde die konsequente Anwendung der Methoden in einer unwartbar großen Menge von Testfällen resultieren. Capgemini sd&m hat deshalb ein einfaches Verfahren zur strukturierten Ableitung von Testfällen aus der Systemspezifikation entwickelt. Eines der Kernkonzepte hierbei sind die sogenannten „Testaspekte“: Diese beschreiben kurz und knackig, was konkret getestet werden soll. Pro Teststufe leiten wir diese durch ein eigenes strukturiertes Verfahren aus den Anforderungen und der Systemspezifikation ab. Testaspekte enthalten Trace-Links und schließen funktionale Testabdeckungskriterien von vornherein mit ein. Als Gegencheck dienen Testideen. Diese werden teststufen¬unabhängig ab Projektbeginn gesammelt, oft gemeinsam mit dem Kunden. Reviews und eine risiko-basierte Priorisierung sichern schließlich die fachliche Relevanz der Testaspekte. Durch diesen Ansatz ist uns stets transparent, was in welcher Teststufe mit welcher Priorität getestet wird – und was bewusst nicht. Durch die übersicht-lich erfassten Testaspekte vermeiden wir zudem gezielt Redundanzen zwischen verschiedenen Teststufen, sowie zwischen einzelnen Testfällen. |